Cocoon (1985)

Cocoon (1985)

 

cocoon-1985.komödie-science-fiction-alien-kritik

Handlung

Aliens besuchten unseren Planeten und sie sie sind uns nicht feindlich gesinnt. Stattdessen warten sie in robusten Kokons auf dem Meeresboden, bis sie heimgeholt werden. Als sich nun eine neue Gruppe an die Rückholaktion macht, werden die Kokons im Swimming Pool eines stillgelegten Hauses zwischengelagert. Genau dieses Schwimmbecken nützen aber heimlich die Senioren Art, Ben und Joe, die unwillig über ihr Alter, doch relativ glücklich mit ihren Frauen in einem Heim leben. Das Bad in dem Pool jedoch hat ungeahnte Wirkungen: plötzlich fühlen sich alle drei verjüngt, kräftiger und frischer. Verständlicherweise lassen sie auch ihre Frauen an dem Effekt teilhaben. Doch dadurch werden bald noch andere darauf aufmerksam, was für die Aliens eine Gefahr bedeutet.

Kritik

Das Aliens nicht immer feindselig uns Menschen gegenüber sind, wurde schon in “E.T.” und “Unheimliche Begegnung der dritten Art” unter Beweis gestellt. Bei “Cocoon” von 1985 ist es ähnlich. Man kann den Film gut als modernes Märchen bezeichnen, eine Mischung aus Komödie, Drama, Science-Fiction und Romanze. Verantwortlich für den Film war Regisseur Ron Howard, zu seinen weiteren bekannten Werken zählen Filme wie “Backdraft – Männer die durchs Feuer gehen” (1991), “Splash – Jungfrau am Haken” (1984), “Gung Ho” (1986) und “Apollo 13” (1995). Man kann erkennen das Ron Howard sich nicht unbedingt auf ein Genre festlegte und dadurch allerlei Erfahrung sammeln konnte.

cocoon-1985-kritik-komödie-science-fiction

Die Hauptfiguren im Film sind allesamt prominent besetzt worden. Da haben wir Don Ameche, Wilford Brimley, Hume Cronyn, Brian Dennehy, Jessica Tandy, Tyrone Power jr.. Zwei weitere Hauptrollen sind mit Steve Guttenberg, den man vor allem als Mahoney aus den “Police Academy” Filmen kennt. Doch wirkt hier Steve Guttenberg etwas fehlplatziert, man spürt das die Produzenten es versucht haben ihn auch hier in die Rolle des Mahoney zu drücken. Auch spielt Tahnee Welch mit, sie ist die Tochter von der berühmten Raquel Welch. Sie ist schon lange nicht mehr im Filmgeschäft tätig und zog sich 1998 zurück.

Schauspieler Wilford Brimley kennen viele bestimmt als Gus Witherspoon aus der TV-Serie “Unser Haus”, jedoch war er auch in unzähligen Filmen stets präsent. Interessant ist es das er zum Dreh von “Cocoon” lediglich 50 Jahre alt war. Die Maskenbildner veränderten sein Äußeres um ihn an seine Schauspielkollegen optisch anzupassen. Hume Croyn und Jessica Tandy die das Ehepaar Joseph und Alma spielen, waren in der Realität seit vielen Jahren miteinander verheiratet.

“Cocoon” startete am 21. Juni 1985 in den amerikanischen Kinos, bereits am Startwochenende spielte er 7,9 Millionen US-Dollar ein. Seine Produktionskosten beliefen sich auf 17,5 Millionen US-Dollar. Insgesamt spielte er 85 Millionen US-Dollar wieder ein. In Deutschland startete er am 24. Oktober 1985.

cocoon-1985-kritik-komödie-science-fiction

Die Story von “Cocoon” ist recht simpel und einfach gestrickt. Doch erfüllt sie zumindest filmisch einen Traum vieler Menschen. Auf ewig jung zu bleiben, nie krank zu werden und ein unendliches Leben zu führen. Gut verpackt mit allerlei witzigen Dialogen, Szenen wird das ernste Geschehen von Leben und Tod unterhaltsam dargeboten. Freude und Schmerz sind oft nah beieinander, was dem Zuschauer hier auch oft deutlich vor Augen geführt wird. Der Film bietet familientaugliche Unterhaltung und erhielt sogar eine FSK 6 Freigabe.

Aufgrund des Erfolges des Films wurde drei Jahre später eine Fortsetzung gedreht mit den Schauspielern vom ersten Teil. Leider konnte er Story-technisch nicht die Zuschauer überzeugen und nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen.

Mit ein paar schauspielerischen Schwächen mancher Darsteller, sowie die heute etwas primitiv wirkenden Special Effekte, unterhält der Film jedoch die Familie noch immer. Da die Sender Sat1 und Pro 7 die Rechte an den Filmen haben, werden sie gelegentlich im Programm des Senders Kabel 1 ausgestrahlt.

Medien

“Cocoon” ist auf VHS, DVD sowie auf Blu-ray mit einer Freigabe von FSK 6 erschienen. Lediglich auf DVD gibt es beide Teile in einer Box.

Trailer

Amazon

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .

das-grosse-rennen-um-die-welt-1965-komödie-kritik Previous post Das große Rennen rund um die Welt (1965)
lockdown-1991-kritik-action-b-movie Next post Lockdown (1991)

VIDEO ONLY

Video Freaks Volume 9

Video Freaks Volume 8

Video Freaks Volume 7

CIRIO H. SANTIAGO – UNBEKANNTER MEISTER DES B-FILMS

Death Wish – Ein Filmbuch sieht rot

error: Content is protected !!