Das Ende der Welt startet um Mitternacht – Monster Busters (1987)

Das Ende der Welt startet um Mitternacht - Monster Busters (1987)

Handlung

Alle hundert Jahre, bei Vollmond, jährt sich der Kampf zwischen Gut und Böse. Es ist wieder soweit! Die Menschheit ist in Gefahr, denn der berüchtigte Graf Dracula kehrt zurück, um mit seiner Verstärkung, der Mumie, dem Monster von Frankenstein, dem Werwolf und dem Ungeheuer aus der schwarzen Lagune das magische “Amulett der Allmacht” an sich zu reißen. Während in der Stadt das Chaos herrscht, tun sich ein paar tapfere Jugendliche zusammen, um als “Monster Squad” mit selbstgebauten Waffen den Kreaturen Einhalt zu gebieten.

Kritik

Eine Gruppe von Jungs, die sich die “Monster Squad” nennt, bekommt es mit leibhaftigen Monstern zu tun, und zwar mit Dracula, Frankensteins Monster, einer Mumie, einem Werwolf und dem Schrecken vom Amazonas. Mal ängstlich, mal tapfer, treten sie den Kampf an, denn es geht immerhin ums Ende der Welt..
Die Werbung machte damals keinen Hehl daraus, dass der Film ein wenig in Anlehnung an den Mega-Hit “Ghostbusters” entstand. Auch stand offenbar der Film “Die Goonies” Pate. Was “Monster Busters” von beiden Filmen deutlich unterscheidet, ist natürlich das Budget. “Monster Busters” ist – ganz klar – ein B-Film. Das soll nicht abwertend klingen, denn gute B-Filme gibt es immerhin nicht wenige. Und auch gilt ja Nachahmung als höchste Form der Verehrung.

Das Ende der Welt startet um Mitternacht - Monster Busters (1987)

Was dieser Film macht, ist also vollständig legitim, und das geringe Budget wird immerhin auch gut eingesetzt. Die Tricks und Monster sind von Richard Edlund und Stan Winston und sind dementsprechend anständig. Man sollte nur keinen Meilenstein erwarten. Dass die Fledermaus so unecht wirkt, ist meiner Meinung nach durchaus Absicht, denn schließlich ist “Monster Busters” auch eine Hommage an Universals Horror- und Science-Fiction-Filme der 30er bis 50er. Und die Fledermäuse dort sahen immer so aus, wie sie auch hier aussehen. Zur Entstehungszeit dieses Films (1987) war es durchaus tricktechnisch schon besser machbar, eine Fledermaus zu realisieren. Das Rüschenhemd und das übertriebene, theaterhafte Make-up von Duncan Regehr, der hier den Dracula spielt, zeigen zusätzlich, dass sich der Film selbst nicht zu ernst nimmt und daher auch besser funktioniert, als wenn man hier versucht hätte, uns einen ernsten Film zu präsentieren. Einem Werwolf zwischen die Beine zu treten oder im Werkunterricht mal eben Silberkugeln zu machen, tun ein Übriges, um den Schmunzelfaktor zu verstärken.

Medien

MONSTER BUSTERS gibt es auf VHS, DVD und Blu-ray. Noch dazu in einer schicken Retro VHS Edition aus dem Hause Wicked Vision, sowie Mediabooks. 

Trailer

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