Duell in Diablo (1966)

Duell in Diablo (1966)

Der Scout Jess Remsberg wird nach dem Tod seiner Frau nur noch von einem Gedanken angetrieben: ihren Mörder zu finden und blutige Rache zu nehmen. Als er dabei eher zufällig die hilflose Ellen Grange aus der Gefangenschaft der Apachen befreit und zu ihrem Ehemann Willard zurückbringt, ahnt er nicht, dass ihn ausgerechnet diese Tat seinem Ziel schon bald sehr nahe bringen wird. Doch nicht nur die Auseinandersetzung mit den Apachen fordert ihren Tribut…


Duell in Diablo (1966)
  • Seitenverhältnis : 16:9 – 1.77:1, 16:9 – 1.66:1
  • Alterseinstufung : Freigegeben ab 16 Jahren
  • Regisseur : Nelson, Ralph
  • Laufzeit : 1 Stunde und 45 Minuten
  • Erscheinungstermin : 9. April 2020
  • Darsteller : Garner, James, Poitier, Sidney, Anderson, Bibi, Travers, Bill, Weaver, Dennis
  • Untertitel: : Deutsch
  • Studio : Koch Media GmbH 

Er arbeitete mit Rock Hudson, Steve McQueen, Cary Grant und Sidney Poitier zusammen. Die Rede ist von Regisseur Ralph Nelson. Zu seinen Werken zählen Filme wie “Embryo” (1976), “Das Wiegenlied vom Totschlag” (1970) und “Millionenraub in San Franzisko” (1965). Bei “Duell in Diablo” (1966) führte er ebenfalls Regie und arbeitete erneut mit Sidney Poitier zusammen. Als weitere Tatkräftige Unterstützung wurde noch James Garner, den die meisten aus “Der Tank” (1985) kennen engagiert.

Duell in Diablo (1966)

Schon vier Jahre bevor der grausame Western “Das Wiegenlied vom Totschlag” veröffentlicht wurde, zog Regisseur Nelson viele Register. Statt die Grausamkeit von Schmerz, Folter dem Zuschauer ins blanke Gesicht zu schlagen, nutzt er die Wirkung im Off. Dies sorgt in den Köpfen der Zuschauer für mehr Unbehaglichkeit und Unwohlsein als pure Darstellung der Gewalt. Schon durchdringende Schreie eines vermeintlichen Folteropfers können Ihre Wirkung kaum verfehlen.

“Duell in Diablo” ist kein sehr brutaler Western, doch er spielt mit den Gefühlen und Ansichten des Zuschauers auf eine unterhaltsame Art und Weise. Vor allem das Rassismus hier kaum Platz in der Story fand ist durchaus sehr vielversprechend. Das kaum bis gar kein Rassismus präsent ist, merkt man recht deutlich an der Rolle und Stellenwert im Film von Sidney Poitier. Er mimt einen Pferdehändler, der sich vor allem um wilde Pferde kümmert und sie gegen Bezahlung zahm einreitet. Hier könnte man von ausgehen das im wahren Wilden Westen solch eine Persönlichkeit dem Rassismus andauernd ausgesetzt wäre.

Duell in Diablo (1966)

Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Weißen und den Indianern wurde imposant und sehr actionreich in Szene gesetzt. In “Duell im Diablo” bekommt der Zuschauer viel Abwechslung geboten, es fängt bei Belagerungssituationen an und endet in dem Pfeile, Tomahawks gegen Revolver und Gewehre kämpfen. Hinzu kommt die durchaus spannende und teil beklemmende Atmosphäre in einigen Einstellungen. Sie sorgen für Dramatik und verhelfen dem Film noch die Spannung hoch zu halten.

Duell in Diablo (1966)

“Duell in Diablo” ist spannende, actionreich und bietet einen hohen Unterhaltungswert. Hinzu kommen noch zahlreiche Kameraeinstellungen die die Landschaft von Utah in den USA glamourös einfangen und wieder spiegeln. Nicht nur für Western-Fans ist dieser Film eine Empfehlung wert, vor allem Sidney Poitier Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.



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