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Es kann nur einen geben – Highlander (1986)

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Handlung

Der Highlander Connor MacLeod ist unsterblich. Als er 1536 eine sonst tödliche Wunde überlebt, wird er aus seinem Dorf vertrieben. Ein anderer Unsterblicher, der Spanier Ramirez, unterweist ihn im Schwerterkampf und klärt ihn auf: Wenn ein Unsterblicher einen anderen Unsterblichen enthauptet, geht dessen ganze Kraft und dessen ganzes Wissen auf ihn über. Der letzte Überlebende erhält die Macht, die gesamte Welt zu beherrschen. Diese Macht darf nicht in falsche Hände geraten. Bei einem Treffen im heutigen New York treten die letzten Überlebenden zum Endkampf gegeneinander an. Der Highlander trifft auf den stärksten der Unsterblichen: den mörderischen Barbaren Kurgan. Denn am Ende kann es nur einen geben…

Kritik

Es war einmal…

…eine Filmperle der sowieso glorreichen, cineastischen Achtziger Jahre, die so signifikant mit, schon namensgebend und sinnbildlich, Alleinstellungsprivileg heraussticht, dass sich diverse Ableger des danach entstandenen Franchise immer an ihr messen lassen mussten und nie über den jeweiligen Status des Plagiats, der trashigen Adaption, der unnötigen Verballhornung oder sogar der ambitionierten, aber nicht gleichwertigen TV-Serienvariante hinaus gelangten.

Es war einmal…
…ein herausragender Genremix, welcher die Bereiche Fantasy, Action und Drama nicht bloß rudimentär austarierte, um mit kalt-berechnetem Kalkül einen scheinbar besonderen “Bastard” zu kreieren, sondern welchem es gelang, jedes einzelne der o.a., großen Filmgenres hochambitioniert, spektakulär-episch und allumfassend-philosophisch partiär für sich wirken zu lassen, und trotzdem alles, in seiner Gesamtheit, homogen und monopolistisch-originär zu überstrahlen.
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Es war einmal…
…eine berühmte Rockband, deren künstlerisch-identditäre Selbstinszenierung dermaßen exakt auf Storyline & Setting des hier besprochenen Werkes passte, dass eine beispiellose, audiovisuelle Fusion entstand. QUEEN lieferten dabei, neben einem epischen Score-Gewand und ausnahmslos tollen Songs, vorallem dieses EINE Stück ab, welches zu einhundert Prozent sinnstiftend die metaphysische Aussagekraft des Streifens auf den Punkt bringt:
“WHO WANTS TO LIVE FOREVER (?)”
Das gleichsam theatreske wie angenehm trashy-catchy Neo-Märchen wirft nämlich, neben überbordend-martialischem Bombast, diesbezüglich allerhand tiefschürfende, existenzielle Fragen auf:
WER WILL SICH SCHON DURCH ALLE JAHRHUNDERTE SCHLAGEN MÜSSEN?
WER WILL SCHON JEDEN KRIEG, JEDE SEUCHE, JEDES ELEND AM EIGENEN LEIB MITERLEBEN?
WER MÖCHTE LETZTLICH IMMER AN GEWISS WIEDERKEHRENDER EINSAMKEIT LEIDEN MÜSSEN, WENN ALLE, DIE MAN LIEBT UND JE LIEBTE, VOR EINEM SELBST DAS ZEITLICHE SEGNEN UND MAN JENE STETS SELBST ZU GRABE TRAGEN MUSS?
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“From the dawn of time we came…moving silently down through the centuries. Living many secret lives, struggling to reach the time of the gathering, when the few who remain will battle to the last. No one has ever known we were among you…..until now.“
*Ramirez (SEAN CONNERY)
Es war einmal…
…Connor MacLeod
(CHRISTOPHER LAMBERT), vom Klan der MacLeod’s, aus dem schottischen Hochland. Ein Unsterblicher, der durch die Jahrhunderte streift, im sicheren Wissen um die ewige Bürde:
“ES KANN NUR EINEN GEBEN!”

Es war einmal…

…HIGHLANDER

Medien

“Highlander” ist auf VHS, DVD sowie auf Blu-ray im Handel mit einer Freigabe von FSK 16 erhältlich. Man bekommt den Film als Tape Edition (Blu-ray) sowie im Mediabook.

Trailer

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