Dancing Machine – Der Eiskalte Wolf (1990)

Der eiskalte Wolf (1990)

Was geht in Alan Wolfs Tanzstudio in Paris vor? Vormittags werden hier Berufstänzer und nachmittags Frauen, die überflüssige Pfunde loswerden wollen, trainiert. Aber drei dieser Frauen sterben – an Erschöpfung. Inspektor Eparvier, der die Ermittlungen leitet, stößt auf Alans “dunkle” Vergangenheit: Früher war er einer der größten Tänzer, ein Rudolf Nurejew seiner Zeit. Bis ein Motorradunfall, bei dem seine Freundin getötet und er schwer verletzt wurde, seine glanzvolle Karriere beendete. Seitdem hinkt er und benutzt zum Gehen einen Stock. Eparvier ist fest davon überzeugt, daß Alan aus Rache seine Schüler in den Tod trieb. Da werden plötzlich Alans Ex-Frau und sein Assistent ermordet aufgefunden. Sind Alans Alibis wirklich einwandfrei, oder wird er auch noch seine junge Geliebte töten?


Frankreichs in die Jahre gekommener Action-Held Alain Delon, der hier auch als Produzent fungiert, kehrt mit diesem typisch französischen Thriller wieder einmal auf die Leinwand zurück. Gilles Behats (“Tödliche Grenze”) mit Tanzeinlagen à la “Flashdance” flott aufbereitete, relativ spannend erzählte Geschichte mit der überraschenden Wende am Ende, in der Jäger und Gejagter die Rollen tauschen, lebt ganz von “Abenteurer” Delon und dem “Unter Wölfe” gekommenen Claude Brasseur sowie der in erster Linie tanzbegabten Tonya Kinzinger als Daphné. Eine Freude für die Liebhaber des französischen Actionkino und Fan von Altstar Alain Delon kommen hier voll auf ihre Kosten.