Wrestler und B-Mime Roddy Piper – Last to Surrender (1999)

Last to Surrender (1999)

Nick Ford (Roddy Piper) verliert seinen Partner bei einer Schießerei in Chinatown, er schwört Rache. Für den Tod verantwortlich ist der Tiger, der Anführer eines chinesischen Drogenkartells. Um ihn zu fassen, bekommt Nick einen neuen Partner an seine Seite, Wu Yin (Han Soo Ong), ein Polizist der chinesischen Republik. Das ungleiche Paar folgt dem Tiger in den Dschungel von Burma, wo es zum Showdown kommt…


Wrestler und B-Mime Roddy Piper prügelt sich nun schon seit etlichen Jahren durch diverse B-Movies, bleibt aber am ehesten durch John Carpenters „They live“ im Gedächtnis. David Mitchells („The Killing Machine“) „Last to Surrender“ gehört wie „Tough and Deadly“ zu seinen besseren Filmen und lebt von einem exotischen Buddyduo.
Last to Surrender (1999)
Piper ist die große Stärke des Films, da er dermaßen over the top agiert, als würde er den ganzen Film nicht ernst nehmen. Ständig fährt er gereizt aus seiner Wäsche, provoziert jeden der ihm über den Weg läuft und klopft, für einen B-Film überraschend gute, Oneliner am laufenden Band – allerdings hier und da auch mal einen zu viel. Etwas befremdlich sind hierbei nur seine Gemütsschwankungen, denn wenn ihm nah stehende Figuren sterben, hat der Gute das meist schon wenige Szenen später vergessen und macht ein neues Fass auf.
Was an Energie in die Dialoge gesteckt wurde, vermisst man indes leider bei der 08/15 Story, in der Nick Ford (Roddy Piper) etwas konstruiert mit dem chinesischen Polizisten Wu Yin (Han Soo Ong, „The Quest“, „Bloodsport 2“) zusammengebracht wird. Zusammen sollen sie einen Drogenboss aus Burma dingfest machen, da der nicht nur für den Tod von Fords Partner verantwortlich ist, sondern in Amerika auch noch den großen Reibach machen will.