29. Mai 2020

RETRO-FILM

Vergessen war gestern, wir sprechen darüber!

... und noch nicht 16 (1968)

Kritik: … und noch nicht 16 (1968)

... und noch nicht 16 (1968)

Rosy ist noch keine sechzehn Jahre alt, hat aber im Leben schon viel mitgemacht. Die frühreife Fünfzehnjährige hält es im Fürsorgeheim nicht mehr aus und türmt. Helen, eine verlebte Sängerin, gewährt ihr Unterschlupf. Allerdings ist der Schutz, den sie bei ihr findet, nur von geringer Dauer. Als ein älterer Herr, der sich als Bankdirektor ausgibt, auftaucht, beginnt neues Leid für das junge Mädchen. Er sorgt dafür, dass die Minderjährige Schäferstündchen mit einigen Herren verbringt und erpresst die Verführer anschließend. Dann lernt Rosy jedoch einen Studenten kennen, für den sie mehr empfindet. Kann er ihr helfen und sie aus ihrer misslichen Lage befreien?


Der Film …UND NOCH NICHT 16 ist ein gutes Beispiel dafür was passieren kann, wenn Behörden schon Titel als anrüchig bezeichnen und ihn ändern lassen damit er veröffentlicht werden kann. Ursprünglich hieß der Film SEX UND NOCH NICHT 16, allein das Wort SEX war ein Beweggrund der Behörden den Titel ändern zu lassen. Auch wenn die sexuelle Revolution bereits auf dem Vormarsch war. Regisseur Peter Baumgartner drehte bereits ein Jahr zuvor dieses Erotik-Drama. Im selben Jahr 1968 drehte er auch den Film FRAUEN OHNE UNSCHULD, ebenfalls ein Erotik-Drama.

Aufgrund des Erfolges des Films begann die Schauspielkarriere von Hauptdarstellerin Rosemarie Heinikel sich zu entachen. Die damals sehr attraktive junge Frau war fortan in vielen anderen Produktionen ein fester Bestandteil der Castingliste. So ist sie unter anderem auch in HEXEN – GESCHÄNDET UND ZU TODE GEQUÄLT (1973), DER AMERIKANISCHE FREUND (1977) und DAS SCHLANGENEI (1977) zu sehen.

Der Zuschauer bekommt eine spannende, unterhaltsame Geschichte geboten. Durch eine gelungene Story und ansprechenden Bildern kommt keine Langeweile auf. …UND NOCH NICHT 16 kann für Fans von Erotik-Dramen eine sichtliche Bereicherung sein. Einen Hauch Erotik, mit Drama-Elementen und einer spannenden Kriminalgeschichte ist die gesamte Laufzeit des Films zu spüren und zu erleben. Dank dem Label PIDAX kommen wir auch nach über 40 Jahren in den Genuss des Films.




 

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