Kritik: Watchers II – Augen des Terrors (1990)

Watchers II - Augen des Terrors (1990)
Kritik: Watchers II - Augen des Terrors (1990)

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Zwei Versuchstiere sind aus dem Labor des Instituts für Genetik ausgebrochen. Die intelligente, fleischgewordene Tötungsmaschine Outsider und Einstein, ein treuer Hund, der menschliche Sprache versteht und Gedanken artikulieren kann. Auf der Flucht begegnen sie Paul, Mordverdächtiger auf dem Weg zum Gericht!


Nachdem ich vor kurzem nochmal WATCHERS von 1988 mir anschaute, wurde die Neugier auf den zweiten Teil wieder entfacht. Gesagt, getan VHS aus dem Regal gesucht und am Rekorder bereit gelegt, das wenn es die Zeit wieder zulässt den Film sichten und sich sein Urteil bilden.

Nun war es vor kurzem soweit und WATCHERS 2 – AUGEN DES TERRORS landete im Player.Schon nach kurzer Zeit wird einem bewusst das es sich nicht um eine Fortsetzung handelt, sondern eher ein Remake, ein neuer Aufguss von Teil 1 ist, ein anderer Regisseur nämlich Thierry Notz. Zudem wurde der komplette Cast durch andere Schauspieler, Charaktere ersetzt. Es sind zum Vorgänger von 1988 zwei Jahre vergangen, der Videomarkt steckte schon teilweise in der Krise, Absatzzahlen wurden geringer, was zur Folge hatte das auch Filmemacher, Produzenten nicht oft nicht mehr an ein großes Budget für Ihre Projekte kamen. Das merkt man WATCHERS 2 deutlich an. Als ausführender Produzent war bei WATCHERS 2 Roger Corman aktiv am Dreh beteiligt.

Allein vom Cast gesehen wurde gespart, statt Michael Ironside wurde Marc Singer engagiert, den man vor allem aus den BEASTMASTER Filmen und diversen Serien-Auftritten kennt. Statt Corey Haim wurden unter anderem Tracy Scoggins, Irene Miracle und Don Pugsley verpflichtet. Um weitere Kosten einzusparen griff Regisseur Thierry Notz auch auf das Kostüm aus dem Horrorfilm GOOD NIGHT HELL von 1989 zurück. Auch wurde bei den Sets ordentlich reduziert, lange Gänge in Industrieanlagen, ein weißes Landhaus und zahlreiche Aussenaufnahmen, zumeist bei Nacht oder Dunkelheit, wurde auch dafür genutzt das Monster im Film optisch etwas zu Kaschieren. Viele Szenen wurden mit blauen Licht, Schatten umgesetzt, dies sollte für die Atmosphäre dienen und die Dramatik, Gewaltbereitschaft des Monsters unterstützen.

Betrachtet man die Story, so kann man bis zur ersten Hälfte der Laufzeit von WATCHERS 2 nur gutes wiedergeben. Erst als zu sehr auf Story, Hintergründe, mithilfe von Dialogen eingegangen wird, baut die aufgebaute Spannung rapide ab. Wieder aufgefrischt werden die etwas langweiligeren Phasen durch den Einsatz von blutigen Effekten, die allesamt hausgemacht scheinen und recht eindringlich zu sehen sind.

Im Vergleich zum Vorgänger ist WATCHERS 2 etwas schwächer in seiner Gesamtleistung, weiß aber durch den bunten Mix aus Horror und Science-Fiction-Elementen zu unterhalten. Schauspielerisch kann man keinem Darsteller etwas auffallend negatives zuordnen. Bislang ist WATCHERS 2 in Deutschland nur auf VHS vom Label RCA / Columbia erschienen.


 

Stefan Retro

Stefan Retro

Seit nun mehr zwei Jahrzehnten habe ich mich den Filmen aus den 50er bis Ende der 90er verschworen. Meine private Filmsammlung wächst stetig und hat mittlerweile eine fünfstellige Zahl erreicht. Sei es VHS, HD DVD, DVD, Blu-ray - bei mir findet alles seinen Platz! Kommt mit auf die Reise in die Vergangenheit!

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1 Antwort

  1. 26. Februar 2020

    […] Hier geht es zur Kritik von WATCHERS 2 – AUGEN DES TERRORS (1990) […]

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