
Wenn Elvis einfach mal tauschen will
Es gibt diese typischen Elvis-Filme der 60er: Sonne, Strand, schnelle Autos, hübsche Frauen – und Songs, die sofort im Ohr bleiben. Nur nicht Millionär sein gehört genau in diese Kategorie, bringt aber eine kleine Variation ins Spiel.
Scott Heyward ist Sohn eines reichen Öl-Magnaten – geschniegelt, geschniegelt und komplett fremdbestimmt. Doch genau darauf hat er keine Lust mehr. Er will wissen, wie das echte Leben aussieht. Also tauscht er kurzerhand die Rollen mit einem einfachen Wasserskilehrer.
Plötzlich ist er kein Millionär mehr, sondern ein „ganz normaler Typ“. Klingt nach Freiheit – bringt aber natürlich jede Menge Chaos mit sich. Denn so einfach ist das mit dem Leben auf der anderen Seite nicht.

Zwischen Strandpartys, Rennen und Romanzen versucht Scott herauszufinden, wer er wirklich ist – und ob Geld wirklich alles ist.
Regie & Stil – Sonne, Musik und gute Laune
Regisseur Arthur H. Nadel liefert hier genau das ab, was man von einem Elvis-Film erwartet: leichte Unterhaltung, eingängige Songs und eine entspannte Atmosphäre.
Die Handlung ist dabei eher Mittel zum Zweck. Es geht nicht um große Dramatik, sondern um Gefühl, Musik und ein bisschen Eskapismus. Alles wirkt hell, freundlich und bewusst unkompliziert.
Typisch für die späten 60er-Elvis-Filme: weniger Rock’n’Roll-Rebellion, mehr Urlaub fürs Publikum.
Elvis Presley – charmant wie immer
Im Mittelpunkt steht natürlich Elvis Presley, der hier einmal mehr den sympathischen Draufgänger spielt.
Sein Scott ist kein Rebell, sondern eher ein neugieriger Beobachter. Elvis bringt die Rolle mit gewohntem Charme rüber – locker, entspannt und immer mit einem Augenzwinkern.

Man merkt aber auch: Die Filme dieser Phase setzen stärker auf Routine. Elvis funktioniert, weil er Elvis ist – nicht, weil die Rolle besonders tief ist.
An seiner Seite überzeugt Shelley Fabares, die bereits mehrfach mit Elvis zusammengearbeitet hat. Ihre Chemie ist vertraut und funktioniert problemlos.
Typischer 60er-Feelgood-Film
Nur nicht Millionär sein ist kein Film, der anecken will. Er ist leicht, bunt und genau dafür gemacht, dem Alltag zu entfliehen.
Gerade heute wirkt das fast schon nostalgisch. Kein Zynismus, keine Härte – einfach ein Film, der unterhalten will.
Und genau darin liegt auch sein Reiz.
Fun Facts
- Der Film gehört zu den späten Elvis-Produktionen, die stark auf Urlaubs- und Strand-Settings setzen.
- Viele Szenen wurden in Florida gedreht, was dem Film seine sonnige Atmosphäre verleiht.
- Shelley Fabares spielte mehrfach an der Seite von Elvis und war eine seiner häufigsten Filmpartnerinnen.
- Der Soundtrack zählt zu den bekannteren Elvis-Soundtracks dieser Phase.
Fazit
Nur nicht Millionär sein ist ein klassischer Elvis-Film: leicht, unterhaltsam und perfekt für einen entspannten Retro-Abend. Kein großer Wurf – aber genau das, was man erwartet.
Retro-Bewertung
6,5 von 10 Videokassetten
Charmanter 60er-Musikfilm mit Elvis und viel Sonnenschein.
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