Red Surf (1989) – George Clooney surft durch Drogen mit Jet‑Skis

Spread the love

Bevor George Clooney der smarte Kaffee‑Werbegesicht‑Gentleman und „Sexiest Man Alive“ wurde, war er… ein Jet‑Ski‑fahrender Drogenkurier mit Knarre in der Hand und Dauerwelle im Wind. Ja, richtig gelesen – Red Surf ist Clooneys Trip in die neongetränkten Untiefen des 80er‑Videotheken‑Ozeans.


Story mit Salzwasser im Getriebe

Remar (George Clooney) und sein bester Kumpel Attila (Doug Savant) leben den gefährlichen Traum: Tagsüber Surferboys mit Jet‑Skis, nachts Kleindealer mit Hang zu gefährlichen Geschäften. Ihre Spezialität: Drogenraub von Schmugglern direkt auf dem Wasser. Klingt nach Spaß – bis der Ärger schneller anrollt als eine Monsterwelle.

Remars Freundin Rebecca (Dedee Pfeiffer) ist schwanger und wünscht sich, dass er den Ausstieg schafft. Aber wie jeder gute Videotheken‑Held will er „nur noch diesen einen letzten Job“ machen. Dummerweise hat Drogenboss Calavera (nicht minder finster als sein Name klingt) da ganz andere Pläne.

Und dann ist da noch Doc (Gene Simmons im Hawaiihemd und mit Guru‑Vibes), der als Mentor und Mahner versucht, den Jungs klarzumachen, dass die Brandung bald lebensgefährlich wird. Spoiler: Er hat recht.


Was der Streifen bietet

  • Jet‑Ski‑Verfolgungsjagden, gefilmt wie ein Surfvideo auf Speed.

  • Kugelhagel unter Neonhimmel, als würde Miami Vice am Strand von Venice Beach Urlaub machen.

  • George Clooney in seiner wohl rockigsten Phase, inklusive Lederjacke, Dauerwelle und Blick, der schon halb nach Hollywood schielt.

  • Gene Simmons als skurriler Sidekick, den man so schnell nicht vergisst.


Trash‑Faktor & Kultpotenzial

„Red Surf“ ist kein Hochglanz‑Actionfilm, sondern pure VHS‑Videotheken‑Wahre: leicht verwaschene Farben, knisternde Tonspur, ein Plot, der zwischen Crime‑Drama und 80er‑Overdrive pendelt. Man riecht förmlich die salzige Luft, das billige Bier und den Videokopierer im Hinterzimmer des Videoladens.

Die Dialoge sind herrlich kernig, die Action zwar kleinbudgetiert, aber mit Herzblut inszeniert. Dazu kommt Clooney, der schon damals genug Charisma hatte, um selbst die dümmsten Gangster‑One‑Liner glaubhaft rüberzubringen.


Fazit

Red Surf ist ein seltener Fang im Ozean der 80er‑B‑Movies. Für Clooney‑Fans ist er Pflicht, für VHS‑Romantiker ein feuchter Traum. Wer auf Surfer‑Crime‑Trash mit einer Prise Neo‑Noir steht, sollte sich diesen Streifen ins Regal stellen – am besten in einer ausgeleierten Videotheken‑Hülle mit Aufklebern wie „2 Filme = 5 Mark“.

💥 3,5 von 5 Jet‑Ski‑Spritzern – perfekt für eine Nacht, in der der Fernseher rauscht, die Cola warm ist und man glaubt, George Clooney wäre der nächste Action‑Hero.


Story
Spannung
Action
Nostalgie


Story
0
Spannung
0
Action
0
Nostalgie
0
 yasr-loader

Loading

Our Score
Click to rate this post!
[Total: 1 Average: 4]