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Rumpelstiltskin (1995)

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Handlung

Im Jahre 1400 verbreitet ein häßlicher, gnomhafter Mann namens Rumpelstiltskin Angst und Schrecken.Aufgrund seiner abscheulichen Taten wird er von einer Zauberin in einen Stein verwandelt und versenkt..Im Los Angeles der Neuzeit entdeckt die Witwe Shelly, deren Mann von einem Räuber erschossen wurde, in einem seltsamen Laden genau diesen Stein.Durch eine Träne erweckt sie ihn zu neuem Leben.Und der böse Rumpelstiltskin weiss auch schon, was ihm zusteht: Das Baby von Shelly!

Kritik

“Heute back ich, morgen brau ich und übermorgen hole ich mir der Königin ihr Kind. Ach wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.” Wer diesen berühmten Monolog nicht kennt, der darf wohl zurecht von sich behaupten, dass er in seiner Kindheit nicht mit den Grimmschen Märchen aufgewachsen ist und dabei wohl auch mit die schönsten Märchenaufzeichnungen, die diese Welt überhaupt besitzt, versäumt hat. Nun gut, zumindest in Sachen “Rumpelstilzchen” kann man hier einiges nachholen. Wenn auch auf eine völlig andere Art und Weise, als in den alten Büchern beschrieben. Denn hier geht das kleine Biest eher in Leprechauns Spuren, auf die Suche nach dem Kind einer “Müllerstocher”, kann dem irischen Gnom aber dabei nicht ganz das Wasser reichen.

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Im Prinzip ist “Rumpelstitskin” nichts anderes als eine Leprechaun-Version des berühmten Märchens, versetzt in die Gegenwart. Durch einen mysteriösen Stein wird ein, vor 1000 Jahren verfluchter, kleiner hässlicher Gnom namens “Rumpelstilzchen”, in die Gegenwart versetzt. Fortan macht er sich auf die Jagd nach einem neugeborenen Kind, um dessen Seele auszusaugen. Und dabei schreckt er auch nicht vor Mord und Totschlag zurück, bis er endlich an seinem Ziel angelangt ist. Leprechaun-Fans werden die Parallelen, zwischen ihrem Liebling und dieser Gestalt hier, schnell erblicken. Was für den Lep sein Gold, das ist für “Rumpelstilzchen” das Baby. Das das Drehbuch dabei größtenteils recht unlogisch bleibt, größtenteils frei von Innovationen ist und auch sonst keinerlei Tiefgang besitzt, dürfte wohl absolut niemanden überraschen.

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Größtenteils geht es einfach nur darum, dem Rumpler bei seinem blutigen Feldzug zuzuschauen. Schade nur, dass dieser Feldzug unterm Strich dann trotzdem relativ blutarm bleibt. Denn das Meiste passiert hier leider im Off. Blut und Splattereffekte sind eher selten vorhanden und auch sonst gibt es nicht viel, was den Horrorfreund so recht überzeugen soll. Die Schockeffekte sind größtenteils vorhersehbar und eine gewisse Atmosphäre kann, mangels Score, der leider viel zu selten spielt, und Inszenierung, auch nur selten einsetzen, vom gelungenen Finale mal abgesehen. Ein wirkliches Grusel- oder Horrorerlebnis sollte man also definitiv nicht erwarten.

Medien

“Rumpelstiltskin” ist in Deutschland auf VHS und DVD mit einer Freigabe von FSK 18 erschienen. Beide Versionen sind laut diversen Angaben ungeschnitten.

Trailer

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